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Der Forex-Markt zählt aufgrund seiner hohen Kapazität, Liqudität, sowie
der Tendenz, starke Trends zu entwickeln, zu den beliebtesten Handelsmärkten.
Sicherlich ermöglichen diese Eigenschaften viel Erfolg. Dennoch sind die Erfolge,
überwiegend aus den nachstehenden Gründen, nicht für alle gleichermaßen
realisierbar.
Einige Trader setzen falsche Gewinnerwartungen voraus oder verfügen über eine mangelnde
Disziplin, die aber für den Handel an den Tradingmärkten erforderlich ist. Kurzfristiges
Trading gehört nicht zum Spiel eines Amateurs und ist für gewöhnlich nicht der
Weg zu schnellem Reichtum. Da der Devisenhandel durchaus weniger verbreitet ist als der
traditionelle Aktienhandel oder Futures-Markt, heißt das nicht, dass die Regeln der
Finanzwirtschaft als suspendiert angesehen werden dürfen. Als Trader sollten Sie niemals
darauf hoffen, dass Sie mit außergewöhnlichen Risiken, unglaubliche Gewinne
realisieren können. Eine Handelsstrategie die einen zu hohen Grad an Risiko beinhaltet, führt unweigerlich zu einer widersprüchlichen
Performance und nicht selten zu qualvollen Verlusten. Sicherlich ist auch der Devisenhandel nicht einfach zu handeln, da wir sonst alle Millionäre wären. Auch Trader
mit jahrelanger Erfahrung erleiden teilweise periodische Verluste. Man muss wissen, dass das
Trading zu meistern, Zeit erfordert und es sich dabei keinesfalls um einen schnellen Trip handelt.
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Ein verlockender Aspekt am Devisenhandel ist der hohe Hebelgrad. Die Hebelwirkung mag für
diejenigen sehr attraktiv sein, die in kürzester Zeit erwarten, aus Kleinstbeträgen,
große Geldmengen erwirtschaften zu können. Dennoch ist die Hebelwirkung ein
zweischneidiges Schwert. Da für ein Lot eines Währungspaares mit dem 100K Account lediglich
USD 1.000 an Margin für die Dauer eines Trades hinterlegt werden müssen, bedeutet das nicht,
dass Trader mit einem Kontoguthaben in Höhe von USD 10.000, gleich 5 oder gar 10 Lots handeln
müssen. Ein Lot entspricht 100.000 der Basiswährung und muss dementsprechend behandelt werden,
und nicht als USD 1.000 Investition, die für die Dauer eines Trades lediglich
als Marginanforderung hinterlegt wird. Viele Trader analysieren ihre Charts richtig und
platzieren vernünftige Trades. Manche tendieren jedoch dazu, ihr Konto zu überhebeln,
indem sie Positionen eingehen, die für ihr Kontoguthaben zu groß sind. Als Folge werden sie
dann leider oftmals dazu gezwungen, aus der Position zum falschen Zeitpunkt auszusteigen.
Wenn beispielsweise das Kontoguthaben eines Traders USD 10.000 beträgt und der Trader eine
Position in der Größe eines Lots eröffnet, bewirkt er damit eine Hebelung von 10 zu 1
seiner selbst. Dieser Hebel stellt im Allgemeinen einen signifikanten Grad dar. Vergleichsweise
ist es den meisten professionellen Vermögensverwaltern nicht gestattet mit einer
Hebelung dieser Größenordnung zu arbeiten. Der Handel in kleineren Handelsvolumen
ermöglicht es Tradern, viele kleine Verluste realisieren zu dürfen, ohne einen Verlust
hinnehmen zu müssen, der zu deutlich ins Gewicht fällt.
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