|

Selektierte Tipps
Die Auswahl des richtigen Investments
FXCM Managed Accounts bedient Investoren mit
dem direkten Zugang zum internationalen Finanzmarkt und bietet aufgrund der
Investitionsmöglichkeiten in Long- und Short-Positionen, die Grundlage zur Steigerung der
Rendite bei gleichzeitiger Risikominimierung eines Portfolios. Die Entwicklung erfolgreicher
Anlagestrategien beruht auf der Optimierung von Handelssystemen. Es bestehen viele verschiedene Arten von Anlagestrategien, die
passend für viele verschiedene Investoren und deren Bedürfnisse geplant und entwickelt werden. Zu wissen
was Sie brauchen und wonach Sie suchen müssen, sind wesentliche Bestandteile, die Ihnen
das richtige Handelsmodell näher bringen. Nachstehend finden Sie das Wichtigste hierüber
zusammengefasst, das Sie bei der Auswahl des richtigen Investments unbedingt beachten sollten:
Das korrekte Timing
Einige Anleger verlieren Geld, obwohl sie in profitable Fonds
investieren, da sie die Risiken nicht richtig einschätzen können. Es ist deshalb für alle
Anleger unerlässlich, dass sie einem Investment über einen bestimmten
Zeitraum treu bleiben, damit langfristig eine Kapitalsteigerung erzielt werden kann.
Es ist normal, dass ein Fonds nach einer Serie an neuen Hochs deutlich an Wert zulegt, worauf
sich neue Anleger dazu entscheiden, in den Fonds zu investieren. Ähnlich ist es, wenn ein
Fonds über eine bestimmte Zeit, aufgrund Verlusten an Wert verliert. Dann entscheiden sich
einige Anleger dazu, den Fonds zu veräußern.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass je höher die Kurse steigen,
|
|
|
|
desto geringer die Chance auf einen großen Gewinn, der kurzfristig
zu erwarten ist.
In den meisten Fällen erwirtschaftet ein Fonds Verluste, nachdem er über
unbestimmte Zeit Gewinne verzeichnen konnte. Langfristig gesehen, werden Gewinne
Verluste ausgleichen und der Fonds gewinnt an Wert.
Stop-Loss
Das Problem, auf das Investoren stoßen, die die Risiken der Fondsanlage falsch einschätzen,
liegt darin, dass sie zum falschen Zeitpunkt ein- und aussteigen. Sie steigen ein, nachdem
Gewinne erwirtschaftet wurden, erfahren Verluste und verkaufen den Fonds, bevor er wieder
an Wert gewinnt.
Die Lösung des Problems liegt in der Antwort der nachstehenden Frage:
Wie viel Verlust wären Sie bereit einzugehen, bevor Sie dem Fonds Ihre finanziellen Mittel entziehen?
Mit anderen Worten: Wo platzieren Sie Ihr Stop-Loss?
Haben Sie sich diese Frage einmal beantwortet, können Sie die Auswahl des geeigneten Fonds, der
Ihrem Risikoprofil entspricht, gezielt vornehmen. Blicken Sie auf den maximalen Drawdown, den
der Fonds in der Vergangenheit zurücklegte und fügen Sie nach Ihrem Ermessen etwas Spielraum hinzu, damit Sie den Wert
erlangen, den Sie als Stopp in Erwägung ziehen. Dann können Sie dem Fonds treu bleiben, sofern
das Stopp nicht erreicht wird.
Wenn der Fonds hält was er verspricht, werden Sie dem Programm folgen und können schon bald
zusehen, wie Ihre Investition wächst. Andererseits, wenn sich der Fonds wider Erwarten
entwickelt, sollten Sie aus dem Fonds aussteigen, da er mit den zugrunde liegenden
Marktveränderungen nicht zurechtkommt. Der Fonds betritt ein unbekanntes Terrain, weshalb Sie
besser anderweitig investieren.
Investitionslimit
Viele institutionelle Anleger platzieren deren Limit um einiges weiter entfernt, als deren
Stopp. Diese verwenden in der Regel den in der Vergangenheit größtmöglichen Ertrag als
Richtwert für das Limit. Sofern nun der Fonds besser performt als erwartet, stufen sie
ihre Investition auf einer Skala herunter oder stoßen den Fonds sogar ab. Sobald institutionelle
Investoren feststellen, dass der Fonds außerhalb der normalen Parameter verfährt, befürchten
sie, dass unvorhergesehene Marktveränderungen eintreten können und den Fonds negativ
beeinflussen, da er den neuen Handelsgegebenheiten möglicherweise nicht standhält. Dann
ist es besser, anderweitig zu investieren.
Risiko/Gewinn
Bevor der richtige Zeitpunkt für den Einstieg, ein angemessenes Stop-Loss und das
entsprechende Investitionslimit gewählt werden, ist es zunächst erforderlich,
die unterschiedlichen Fonds zu vergleichen, die Ihr persönliches Risikoprofil
wiederspiegeln, damit sie Ihre Investitionen in die vielversprechendsten Fonds lenken können.
Somit lautet die Frage: Was macht einen Fonds besser als einen anderen?
Lassen Sie uns zur Verdeutlichung in zwei verschiedene Investitionen blicken:
- USD 1.000 Verlustabsicherung (Stop-Loss) / USD 2.000 Gewinnpotenzial (Limit)
- USD 500 Verlustabsicherung (Stop-Loss) / USD 1.500 Gewinnpotenzial (Limit)
Obgleich die zweite Investitionsmöglichkeit ein Gewinnpotenzial in Höhe von USD 1.500
besitzt, beträgt das Verhältnis aus Ertrag zu Risiko 3:1, was bedeutet, dass ein
Ertrag von USD 3 für jeden zu riskierenden US-Dollar der Investition gegenübersteht.
Hingegen besitzt die erste Investitionsmöglichkeit lediglich ein Gewinnpotenzial von 2:1,
was bedeutet, dass ein Ertrag von USD 2 für jeden zu riskierenden US-Dollar gegenübersteht.
Fazit: Die zweite Investitionsmöglichkeit ist besser.
Weitere Einflussfaktoren
Benchmarks
Während Fondsmanager am Devisenmarkt Performance-Statistiken genau analysieren,
ist es für sie von großer Bedeutung, wenn sie Bezugspunkte für die Bewertung
der Performance mit einbeziehen können. Zur Bewertung der Performance ist es äußerst
hilfreich, einen Fonds gegenüber anderen zu vergleichen. Zudem bilden Investitionen am
Devisenmarkt eine typische Vermögensklasse, die als alternative Investitionsmöglichkeit oder
alternative Anlageform charakterisiert werden. Eine Gruppe gewisser Fondsmanager, die
Vermögensverwaltung betreibt, investiert keinesfalls in Fixed Income-Märkte, wovon die Mehrheit
der Hedge-Fonds betroffen ist. Die Anlagestrategien der Hedge-Fonds bedienen sich einer
großen Auswahl an Unterrichtsmethoden, die Devisen, sowie Long/Short-Anlagevermögen und Schuldenbestände
für mögliche Investitionen einbeziehen. Der weitestgehend bekannteste Benchmark für Hedge-Fonds
ist der CSFB/Tremont Hedge Fund-Index, der die Performance innerhalb seiner Vermögensklasse
bewertet und oftmals auch mit Devisenfonds verglichen wird. Ein weiterer Index, der Barclay
Currency Traders Index, bewertet das Gleichgewicht aller Fonds, die in Devisen, Devisen-Futures und/oder
Bargeld investieren, wodurch Investitionen an den Interbankenhandel gelangen. In 2004 existierten
insgesamt 72 Fonds, die dem Index angehörten. Es ist wichtig daran zu erinnern, dass
mögliche Risikoparameter, Hebelgrade und Anlageziele der Fondsmanager untereinander
variieren können, diese aber in beiden Benchmarks enthalten sind.
Nullkorrelation bei Erträgen
Ein beachtlicher Vorteil am Devisenmarkt besteht darin, dass er niemals mit den Aktien-
oder Fixed Income-Märkten in Verbindung steht. Nullkorrelation bedeutet, dass die
Performance eines Fondsmanagers, der beispielsweise an zwei verschiedenen
Finanzmärkten gleichzeitig investiert ist, dessen Performance am Devisenmarkt nicht mit
der des Aktienmarktes in Verbindung steht. Korrelation oder Nullkorrelation bei
Erträgen werden gegenüber einem Benchmark Index eines anderen Investitionstyps
bemessen (z.B. S&P 500 und Dow Jones Industrial Average Index für Aktien, oder
Lehman Brothers Treasury Index für Fixed Income-Märkte). Eine Korrelation mit dem Wert
1,0 weist darauf hin, dass es sich um den höchsten Grad der Korrelation
bei Erträgen zwischen Vermögensklassen handelt. Dieser Wert wird bis zur absoluten
Nullkorrelation bemessen, der schließlich 0,0 entspricht. Für Investoren, die nach neuen
Investitionsmöglichkeiten Ausschau halten, sind dies äußerst bedeutende Hinweise, um deren
Kapital außerhalb der Aktien- oder Fixed Income-Märkte zu streuen.
Hebelgröße
Für die Mehrheit des verwalteten Vermögens am Devisenmarkt wird ein bestimmter Hebelgrad
angewandt. Wenn Sie einen Fondsmanager fragen, welchen Hebelgrad er verwendet, fragen
Sie tatsächlich wie hoch der Anteil seines verwalteten Kapitals ist, das an den Finanzmärkten
investiert ist. Jeder Account Manager bestimmt den Hebelgrad aufgrund gegebener Risikoparameter,
zugrunde liegender Gewinnaussichten sowie bestehender Marktgegebenheiten. Am Devisenmarkt
verwendet ein typischer Account Manager einen Hebelgrad zwischen 2:1 und 8:1 und vereinzelt
bis 10:1. Jeder Fonds, der regelmäßig einen höheren Hebelgrad als 10:1 anwendet, muss als
hochspekulativ oder riskant eingestuft werden.
Trading-Unterrichtsmethodik
Während Account Manager eine Vielzahl verschiedener Handelsstile und Anlagestrategien
anwenden, wird die Anlageform in zwei grundlegende Kategorien unterteilt. Diese lauten:
trendfolgend und range-gebunden. Fonds, die automatisierte Handelssysteme verwenden und
trendfolgend investieren, sind zur Trend-Klassifizierung einzelner Währungen nützlich.
Im Allgemeinen ist eine trendfolgende Anlagestrategie langfristiger orientiert als eine
range-gebundene, da die trendfolgende größere Bewegungen im Laufe eines langfristigen
Trends anvisiert. Ebenso typisch für trendfolgende Anlagestrategien ist, dass diese
weniger aktiv handeln als range-gebundene, da range-gebundene schließlich innerhalb Trading-Ranges eingesetzt
werden. Fonds, die range-gebunden investieren, versuchen Gewinne zu erzielen, indem sie
innerhalb einer bestimmten Spannweite an dessen Tief zu einem niedrigen Kurs kaufen und
nahe am Hoch der Range zu einem höheren Kurs verkaufen (und umgekehrt).
Trendfolgende Anlagestrategien tendieren dazu, in Phasen neuer Hochs sehr gut zu performen,
wobei range-gebundene Anlagestrategien in seitwärts und kanalförmig bewegenden Märkten sehr
gute Gewinne erwirtschaften. Investoren, die die Möglichkeit der Anlagestreuung besitzen, können sowohl
in trendfolgende wie auch in range-gebundene Anlageformen investieren, indem sie mehrere Account Manager
wählen, die unterschiedliche Anlagestrategien verfolgen, und dadurch
die Wahrscheinlichkeit erhöhen, eine bessere Ertragsrate zu erzielen. Damit Sie sich für das richtige
Investment entscheiden, sollten Sie die Performance Ihrer engeren Auswahl sorgfältig im Auge behalten.
|